Am ersten Spieltag der 2.Bundesliga West erreichten wir gegen 4 Spieler der SF Schöneck (Hessen) ein 2-2. Die andere Hälfte der gegnerischen Mannschaft war auf der Autobahn liegengeblieben, was das Ergebnis in ein 6-2 für uns verwandelte.
Dank der unseligen und zumindest bei derart langen Anfahrtswegen vollkommen unsinnigen Karenzzeitregelung (½ Sunde) gab es für die Schönecker keine Chance mehr, rechtzeitig an den Brettern zu sein, so dass sie den Anreiseversuch schliesslich abbrachen.
Mit dem 4-0 im Rücken konnte Jörg Raasch es sich leisten, eine positionell deutlich vorteilhafte Stellung remis zu geben.
Jochen Heppekausens Gegner machte keine Anstalten, dessen Tarrasch-Verteidigung im Damengambit auf die Probe zustellen und wickelte aus der Eröffnung heraus zum zweiten Remis des Tages ab.
An Brett 8 durfte Arnold Huhndorf diesmal nach Belieben schalten und walten: sein Gegner gestattete ihm riesigen Raumvorteil ohne jegliches Gegenspiel. Arnold entschied die Partie schnell und sicher im Königsangriff.
Einzig an Brett 3 bei Dieter Morawietz wurde über die volle Bedenkzeit gekämpft.
Ein Rechenfehler nach gelungener Schwarz-Eröffnung kostete Dieter einen Bauern und er versuchte bis ins Damenendspiel, die Niederlage abzuwehren – vergeblich.
Müßig zu spekulieren, wie ein kompletter Mannschaftskampf ausgegangen wäre. Jedenfalls verschafft uns dieses 6-2 eine gute Ausgangsposition im Abstiegskampf.
Am 23.10. geht es beim Godesberger SK gegen einen schwer einzuschätzenden Gegner (gemeldet an 1 und 2: Robert Hübner und Jan-Michael Sprenger), das nächste Heimspiel findet am 20.11. statt. Gegner ist der Bochumer SV 02.
Ergebnisseite des Deutschen Schachbundes
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