KKS-Doppelerfolg beim Fronleichnamsturnier

Lange Zeit sah es mit der Beteiligung an unserem Schnellturnier nicht gut aus. Die Meldungen tröpfelten bis zuletzt sehr sparsam herein. Unser sehr turniererfahrener Jugendleiter Reinhard befürchtete schon Schlimmes, zumal zeitgleich unsere U12-Jugend in eigener Sache unterwegs war und folglich einige zuverlässige Teilnehmer zwangsläufig fehlten, inklusive Reinhard als Organisator. Zumindest war schnell klar, dass es genügend Helfer für die Ausrichtung des Turniers geben würde.

Zunächst funktionierte alles reibungslos. Das Spielmaterial war schnell eingesammelt und zur AWO am Venloer Wall verfrachtet, wo Dieter bereits nach erfolgreicher Schlüsselübergabe wartete. Flugs waren die Tische, Stühle und Bretter aufgebaut. Etwas nervig war, den Uhren die vorgesehene Bedenkzeit einzubläuen, aber auch diese Hürde wurde genommen. Wow. 1 Stunde zu früh mit den Vorbereitungen fertig. Oder? Nun ja, der KKS wäre nicht der KKS, wenn er diese Zeit nicht füllen könnte. Uns gelang das problemlos mit der (Nicht-)Bewältigung technischer Schwierigkeiten.

Ralfs Drucker wollte in ungewohnter Umgebung ganz einfach nicht auf seinen Kumpel, Ralfs Laptop, hören und verweigerte den Dienst, von der Ausgabe netter farbiger Rechtecke mal abgesehen. In die Beseitigung dieses Problems wurde ordentlich Zeit gesteckt. Mittlerweile strömten die Teilnehmer herein. Ich schnappte mir Zettel, Stift und das jeweilige Startgeld und hielt schon mal fest, wer tatsächlich antreten wollte. Aber irgendwie wollte sich neben mir kein Erfolg einstellen, der Drucker blieb hartnäckig. Nun ja, formal war der Meldeschluss mittlerweile beendet und eigentlich sollten
wir uns um die Auslosung kümmern. Da kam der nächste Schreck. Die Hintergrunddateien ließen sich nicht laden. Also mal eben alles ganz schnell von Hand in Swiss Chess eingetippt, wobei sich „ganz schnell“ als relativ herausstellte. Es hatten sich nämlich allen Befürchtungen zum Trotz 40 Spieler und Spielerinnen eingefunden, davon immerhin 12 KKS-Mitglieder. Aber letztlich nahmen wir auch diese Hürde einigermaßen souverän und wir konnten mit einiger Verzögerung loslegen.

Es entwickelte sich ein munteres Turnier, wobei sich die Favoriten in den ersten Runden keine Blöße gaben und selbst kleine Sensationen durchweg ausblieben. Später wurde dann schon mal bei Meister gegen Amateur ein Remis abgegeben, aber auch das hielt sich in Grenzen.

Nach der 5. Runde gab es nur noch 2 Spieler mit 5 Punkten:

Mark setzte sich in der Begegnung durch und ließ auch in den folgenden Runden nichts mehr anbrennen. Das galt auch für Dieter, der zwar nicht aufholen konnte, aber in der Folge den 2. Platz festhielt. Den 3. Platz belegte Michael Buscher. Die große Teilnehmerzahl ermöglichte auch die Ausschüttung aller Rating- und Sonderpreise. Den Damenpreis errang Regina Hinrichs. Bei den Senioren konnte Boris Khanukov in der 9. Runde das Endspiel gegen Jefim Rotstein für sich entscheiden. Ungefährdet ging der Jugendpreis an David Ramien. Den Ratingpreis bis 1800 holte sich Philipp Boos und ließ dabei einige nominell Stärkere in dieser Kategorie hinter sich. Niklas Karn sicherte sich den Ratingpreis bis 1400 mit guten Ergebnissen auch gegen 17/1800er.

Es war ein sehr schönes Turnier, auch Dank der Teilnehmer, die die anfängliche Verzögerung ohne Murren hingenommen haben. Wir werden wohl viele Schachfreunde beim Turnier im nächsten Jahr wieder antreffen und freuen uns schon darauf.

Hier geht’s zum Endergebnis und zur Kreuztabelle.

Peter Graf

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