Dann eben das nächste Mal! KKS 2 verliert 15:17 beim Aachener SV 2

Nicht ganz in der Idealbesetzung, aber doch mit einem sehr ansehnlichen Aufgebot reisten wir nach Aachen zum dortigen SV, um uns für die letztjährige Erstrundenniederlage zu revanchieren. Waren wir im letzten Jahr noch auf Unterstützung aus der 3. Mannschaft angewiesen, konnten wir dieses Mal aus eigener Kraft 8 Spieler aufbieten. Die Gegner ließen sich ihrerseits nicht lumpen und boten ein ordentliches Gegengewicht. Ein spannender Kampf konnte beginnen.

Verhältnismäßig schnell, irgendwo in der 2. Stunde, erfolgte an den Brettern 2 und 4 der Friedensschluss, Andreas und Martin M. sammelten mit den schwarzen Steinen jeweils den halben Punkt ein. Der Wettkampf sah eher günstig für uns aus. Aber wie es dann halt so geht, kleine Fehler machen den Unterschied. Dies durfte heute zunächst Boris erleben, der an einer Stelle nur die zweitbeste Lösung fand und in der Folge entscheidend ins Hintertreffen geriet. Das galt allerdings auch für meinen Gegner, der sich sehr passiv aufbaute und mir schließlich einen Mattangriff ermöglichte. Dem 1:2 aus unserer Sicht folgte postwendend der Ausgleich. Da waren etwa 3 Stunden um.

Es folgte eine quälende Zeit für die Kiebitze, gefühlte Stunden oder Tage. Ein wahres Wechselbad der Gefühle. Reinhard hatte die klar bequemere Stellung, Martin S. eine Qualität für 2 Bauern herausgeholt, bei Kurt wusste man wirklich nicht, wer besser stand und bei Götz war die Einschätzung auch nicht gerade leicht. Hatte man eben noch den Eindruck, dass Götz einen sehr gefährlichen Bauern besaß, musste man sich belehren lassen, dass die gegnerischen Drohungen nicht von Pappe waren. Kurt konnte das komplizierte Endspiel in der Waage halten, zeitweise glaubte ich sogar an ein Übergewicht für ihn. Nach knapp 4 Stunden endeten diese Partien mit einer Punkteteilung, 3:3.

Blieben noch Reinhard und Martin S. Bei Martin gingen alle davon aus, dass er klar besser steht, es sich vielleicht sogar um eine Gewinnstellung handeln müsste. Der Gegner fand hingegen Wege, ein Freibauernduo im Zentrum zu bilden und dieses per Läuferunterstützung in ein echtes Schreckgespenst zu verwandeln. Die Erwartungen reduzierten sich allmählich in „Remis ist sicher“. Konstant blieb hingegen Reinhards Vorteil. Leider bedeutet „konstant“ auch „wird nicht größer“. Das war deshalb besonders bitter, weil Martins Gegner in aller Ruhe das „Kiebitz-Remis-ist-sicher“ widerlegte und den vollen Punkt einsackte. Reinhard versuchte noch allerhand, aber mehr als Remis war letztlich nicht drin. Weitere Versuche hätten eher noch zur Niederlage geführt.

Immerhin hat das alles wenigstens lange genug gedauert, um bei der Rückkehr nicht mehr in das typische Verkehrschaos vor einem FC-Spiel zu geraten.

Die Ergebnisse sind hier zu finden:

http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2083/runde/2/

Anders als bei der ebenfalls knappen Niederlage im vergangenen Jahr, die seinerzeit völlig in Ordnung ging, war heute mehr drin. Aber wie schon ein schlauer Fußballer sagte, hat man mal kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu.

Peter Graf

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