Klassenerhalt geschafft – KKS 2 gewinnt knapp gegen Ford 1

Heute kam es zum kölschen Kellerduell. Zu dieser Etage durften sich beide Kontrahenten trotz zuletzt aufsteigender Form durchaus zählen. Der Sieger der Begegnung war sicher gerettet, bei Unentschieden drohten noch Rechenspiele mit bis zu 5 punktgleichen Mannschaften um den einzigen Abstiegsplatz.

In dieser Gemengelage startete dieser Mannschaftskampf bei herrlichem Frühlingswetter, es hätte also durchaus attraktive Alternativen zu einer langwierigen und anstrengenden Veranstaltung in unseren Klubräumen gegeben. Es dauerte nicht lange bis zum ersten Ergebnis. Matthias einigte sich mit seinem Gegner auf Remis. Deutlich mehr Zeit verging bis zum 1:1, Punkteteilung bei Christoph. Schon längst waren an den übrigen Brettern zum Teil deutliche Ungleichgewichte entstanden. Jasper hatte klaren Vorteil, ich auch, Mile eigentlich das Gegenteil davon. Martin stand etwas schlechter, Boris wiederum besser, hatte aber in zweischneidiger Stellung praktisch nichts mehr auf der Uhr und bei Arnd war es recht unklar. Mit anderen Worten: Alles war drin.

Dann ein Doppelschlag: Jasper ließ nichts anbrennen und überrannte seinen Gegner, der mit der Verteidigung der Stellung überfordert war. Boris schaffte es trotz knapper Zeit, seinen Kontrahenten vor schwere Probleme zu stellen und schließlich taktisch auszuhebeln. Es stand 3:1 für uns. War’s das schon? Nun ja. Martin hatte Probleme. Ich stand ziemlich klar auf Gewinn, bei Arnd blickte ich nicht so richtig durch und Mile stand mit seinen beiden Minusbauern auf Verlust, jedenfalls war keine ausreichende Kompensation zu sehen. Doch Mile schoss, um mal in eine andere Sportart zu wechseln, munter immer wieder aufs gegnerische Tor, nicht unbedingt überzeugend, aber beileibe nicht ungefährlich. Das zermürbte offenbar, Mile holte auf. Dann folgte der zweite Doppelschlag. Arnd und Martin verloren ihre Partien, 3:3. Während es bei Mile nun nicht mehr trostlos aussah, vergab ich meinen sehr üppigen Vorteil zusehends. Dann kippte die Geschichte bei Mile endgültig. Zunächst war wieder eine etwa ausgeglichene Stellung erreicht, aber womöglich wollte sich der Gegner nicht damit abfinden. Jedenfalls überzog er in dem Bemühen, Gewinnchancen zu wahren, und verlor eine Qualle. Danach spulte Mile das Restprogramm prima zum 4:3 herunter und befreite mich von dem Druck, ein absehbares Endspiel Turm gegen Springer ohne einen einzigen Bauern gewinnen zu müssen. Immerhin konnte ich so noch den halben Punkt zum knappen Sieg in einer Begegnung beisteuern, die auch ganz anders enden konnte.

Mit diesem Erfolg sind wir wegen der Besonderheit in dieser Spielzeit vorzeitig gerettet. Es gibt nur einen Absteiger und mit Würselen kann uns zumindest eine Mannschaft nicht mehr einholen. Jetzt können wir einem unbeschwerten Saisonausklang entgegensehen.

(Peter Graf)

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