KKS 2 legt gegen Horrem nach – 2. Saisonsieg!

Kleinere Sorgen bei der Aufstellung: Martin am Tegernsee, Boris wegen einer Familienfeier verhindert, aus den eigenen Reihen aus gut nachvollziehbaren Gründen nicht genügend Ersatz. Da die zeitgleich spielende 3. Mannschaft mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatte, dauerte es mit der Besetzung des 8. Brettes recht lange. Dann meldete sich aber mit Jörg ein schachliches Schwergewicht, wonach angesichts der absehbaren Aufstellung unserer Horremer Gäste ein ausgeglichener Wettkampf bevorstand.

Die Partien entwickelten sich aus unserer Sicht recht angenehm. Deshalb hatte ich auch keine Bedenken, als nach gut zwei Stunden Jasper fragte, ob er Remis anbieten könne. Ähnlich verhielt es sich etwas später mit Christoph, dem die Punkteteilung angeboten wurde. Zu dem Zeitpunkt standen Luca, Arnd und Jörg schon deutlich besser, an den anderen Brettern waren keine Sorgen erkennbar. So kam es dann auch, Punkteteilung bei Jasper und Christoph. Inzwischen wurde aus den Vorteilen an den Bretter 6 – 8 drückende Überlegenheit. Luca und Arnd brachten uns komfortabel in Führung, etwa drei Stunden waren gespielt. Ein kurzer Rundgang meinerseits: Jörg stand glatt auf Gewinn, bei Joachim und Mile schien alles in Ordnung, allerdings war noch viel Pfeffer in den Stellungen. Ich fühlte mich wohl, aber auch nicht mehr. Es gab also keinen Anlass, ein Risiko einzugehen. Deshalb machte ich einen ruhigen Zug und bot Remis an. Nach einigem Überlegen willigte mein Gegner ein. 3,5:1,5 für uns. Kurz danach machte Jörg den Sack zu.

Erst jetzt gerieten die beiden verbliebenen Partien auf eine schiefe Bahn. Miles Angriff verpuffte und er hatte ein Turmendspiel mit einem Minusbauern auf dem Brett. Allerdings versprach die aktive Turmstellung gute Remischancen. Joachim bog nach netten taktischen Scharmützeln irgendwann mal falsch ab und fand sich in einem unerfreulichen Endspiel Turm und schwacher Läufer gegen Turm und starker Springer wieder. Da nebenbei auch noch ein Minusbauer zu beklagen war, sah es ziemlich schnell nach Kampf auf verlorenem Posten aus. Der Gegner ließ sich denn auch nicht mehr beirren und holte den vollen Punkt. Mile behauptete sich hingegen in seinem Turmendspiel zunächst sehr gut, gab dann aber ein Zwischenschach der fragwürdigen Sorte, wonach er nur noch mit dem Turm gegen Turm und zwei Bauern spielen musste. Sein König wurde in der Folge vom Spielgeschehen ausgeschlossen. Er durfte zwar noch einen Bauern abholen, aber der andere war dafür nicht mehr aufzuhalten. 4,5:3,5 nach knapp fünf Stunden.

Der Sieg war ganz sicher verdient und die Reihenfolge der Einzelergebnisse hat dafür gesorgt, dass keine Nervosität aufkam. Wir sind absolut im Soll und haben schon einige kraftvolle Partien zu sehen bekommen, sowohl heute, als auch in der ersten Runde. Kampfstark sind wir und anders als in zurückliegenden Spielzeiten stehen wir nicht direkt unter Druck. Einer sehr erfreulichen Saison steht nichts im Weg!

Peter Graf

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