KKS-1-Heimfluch endet – klarer Sieg gegen Lokalrivalen Lasker

Seit unserem Umzug in die Weyerstraße war der 1. Mannschaft kein Heimsieg mehr gelungen. Den bislang einzigen Punkt holte man zudem nicht in den neuen Räumen, sondern im Ausweichquartier Naturfreundehaus. Die Voraussetzungen für eine Trendwende waren heute nicht die besten. Mit Lasker bekamen wir nachbarschaftlichen Besuch und die Kollegen hatten an den bisherigen beiden Spieltagen sehr souverän agiert. Schon länger war klar, dass wir nochmals auf Raoul verzichten mussten. Am Donnerstag zeichnete sich dann ab, dass Reinhard ausfallen könnte, was gestern leider Gewissheit wurde und deshalb nach Martin M. ich als weiterer Vertreter der 2. Mannschaft einsprang. Die Voraussetzungen für den ersten Heimsieg im neuen Spiellokal hatten sich doch ein wenig verschlechtert.

Nach dem Startschuss ging es zunächst recht ruhig zur Sache. Gefühlsmäßig kamen wir etwas besser aus den Startlöchern. Ok, Dieter hatte Sorgen, aber an den anderen Brettern war, insgesamt gesehen, leichtes Übergewicht zu verzeichnen.

Mein Gegner nahm einen d-Isolani für etwas Entwicklungsvorsprung in Kauf. Etwas überraschend für mich opferte er diesen Bauern, was sich als Übersehen meiner taktischen Antwort auf seinen nächsten Zug herausstellte. Danach hatte ich wohl kompensationslos 2 Bauern mehr. Es brannte nichts mehr an, kurze Zeit später stand es 1:0 für uns. Derweil hatte Peter W in ein Endspiel mit einem Mehrbauern abgewickelt, das er zielstrebig und trocken zum 2:0 verwertete. Dieter hatte sich inzwischen durch etwas zögerliches Spiel seines Gegner konsolidieren können. Wir steuerten eindeutig auf einen Heimsieg zu.

Mit dem 2:0 im Rücken schraubten Andreas, Ernst, Martin S. und Mark in kurzer Folge durch Remisangebote bzw. deren Annahme den Zwischenstand auf 4:2. Hintergrund war, dass Dieter inzwischen leicht die Oberhand hatte und Martin M. in einem Endspiel mit Dame und Springer einen Bauern mehr hatte. Der Sack war damit eigentlich schon zu. Martin konnte die Damen tauschen und das entstandene Springerendspiel sehr schön zum 5:2 vollenden. Nun lief nur noch Dieters Partie. Hier hatte sich im Vergleich zur Eröffnung das Bild völlig gewandelt. Von lediglicher Konsolidierung war keine Rede mehr, Dieter hatte einen Mehrbauern in einem Endspiel mit Springer gegen Läufer, in dem dieser ganz eindeutig dem Pferdchen unterlegen war. Kurz vor 15 Uhr setzte Dieter den Schlusspunkt zum 6:2.

Insgesamt gesehen war das Ergebnis vielleicht etwas zu hoch, aber der Sieg an sich war völlig ok. KKS 1 ist endlich im eigenen Spiellokal angekommen 🙂

(Peter Graf)

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