Erste Saisonpleite für KKS 2- 3:5 gegen Niederkassel 2

Heute waren wir trotz kleiner Aufstellungsprobleme hauchdünner Favorit gegen unsere Gäste aus Niederkassel, die fast in ihrer Bestbesetzung antraten. Martins Fehlen an Brett 1 glich Jörg an Brett 8 nominell aus. Zwar fehlte mit Joachim ein weiterer Stammspieler, aber eigentlich waren wir dahinter gleichwertig besetzt.

Es fing recht gut für uns an. Arnds Gegner war wohl etwas indisponiert und verlor ziemlich schnell entscheidend Material. Am sehr frühen Nachmittag stand es 1:0 für uns. Dann aber wurde es ausgesprochen mühselig. Ich ging sehr hemdsärmelig zur Sache und preschte unterentwickelt mit den Bauern am Königsflügel vor. Mein Gegner parierte das achselzuckend und stand einfach nur besser. Auch an den anderen Bretter stockte es. Sollte es irgendwo etwas an Eröffnungsvorteil gegeben haben, so verpuffte der zusehends. Luca steuerte das nächste zählbare Ergebnis bei, sein Remis wahrte unsere Führung. Ich bin mir nun nicht mehr so ganz sicher, ob Christophs Remis vor meiner Niederlage kam oder umgekehrt. Jedenfalls stand es nach knapp vier Stunden ausgeglichen 2:2.

Einen kuriosen Verlauf nahm die Partie an Brett 8. Jörg war relativ schlecht aus den Startlöchern gekommen, hatte mit Weiß wenig vorzuweisen. Irgendwann ging es in ein Doppelturmendspiel mit jeweils einem Läufer auf beiden Seiten, in dem er erstmals in leichten Vorteil geriet. Diesen vernichtete er jedoch umgehend und stellte per einfacher Taktik seinen Läufer ein. Danach kam es doch noch zu einem glücklichen Remis.

Allerdings entwickelten sich die Dinge an den verbliebenen Brettern weiter zu unseren Ungunsten. Jasper hatte in einem Endspiel mit jeweils Turm, Läufer und Springer einen Bauern weniger und Mile hatte die Qualle verloren. Einzig Boris stand etwas besser, aber Gewinnchancen waren selbst mit Lupe nur schwer erkennbar. Es sah also schlecht aus. Der FC war dann Vorreiter. Jedenfalls schafften die Geißböcke es locker, uns in Sachen Rückstand in kürzester Zeit abzuhängen, wobei das nur ein sehr schwacher Trost war, für einen Teil des Teams zudem eher das Gegenteil. Das änderte zudem nichts daran, dass wir uns auch auf der Verliererstraße befanden, nur halt nicht ganz so schnell. Miles Gegner verwertete seinen materiellen Vorteil umsichtig zur Gästeführung. Jaspers zähe Versuche, das Endspiel zu halten, fruchteten nicht, der Gegner behielt die Oberhand. Schließlich wollte auch keine Ergebniskosmetik mehr gelingen. Boris bewies noch reichlich Phantasie in seinem Turmendspiel mit Doppelbauer auf der g-Linie gegen nackten Turm auf der gegnerischen Seite. Aber letztlich blieb es bei -2.

Wir haben die Eröffnungsphase bzw. das frühe Mittelspiel vergurkt und Arnds Steilvorlage nicht genutzt. Jetzt müssen wir halt zusehen, dass wir in Aachen besser auftreten.

(Peter Graf)

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